Planungsverband hat Arbeit aufgenommen

Tagebaurandgemeinden Erkelenz, Titz, Jüchen und Mönchengladbach geben gemeinsame Erklärung ab: Entwicklungskonzept und Ideenwettbewerb geplant

Die Tagebaurandgemeinden Erkelenz, Titz, Jüchen und Mönchengladbach haben sich auf Grundlage von Beschlüssen der jeweiligen Räte zu einem informellen Planungsverband zusammengeschlossen und dazu jetzt eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Darin unterstreichen sie ihre Absicht, gemeinsam die Probleme und Herausforderungen aus der Tagebaurandlage sowie die nachhaltige Gestaltung der Tagebaulandschaft anzugehen. „Der lange Zeitraum von der bergbaulichen Inanspruchnahme bis hin zur abschließenden Gestaltung der rekultivierten Flächen und des Restsees birgt unterschiedliche Planungsphasen, welche mehrere Generationen von Bürgern direkt betreffen. Die interkommunale Zusammenarbeit wird hierbei als geeignetes Werkzeug angesehen, um langfristig den sich hieraus ergebenden Aufgaben zu stellen und gemeinsam für die Region eine lebenswerte Zukunftsperspektive ohne kommunale Grenzen entwickeln zu können“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (Mönchengladbach) sowie der Bürgermeister Jürgen Frantzen (Titz), Peter Jansen (Erkelenz) und Harald Zillikens (Jüchen). Unter dem Motto „gemeinsam ist man stärker“ erheben sie die „regionale Stimme“, um auf die Folgen von Garzweiler II für die gesamte Region hinzuweisen und Perspektiven abzuleiten.

Die vier Kommunen erarbeiten zunächst in Abstimmung mit der „Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH“ (IRR), der Region Köln/ Bonn e.V. und der Aachener Stiftung Kathy Beys als Partner ein räumliches Entwicklungskonzept auf der Basis eines Ideenwettbewerbes. Dieses Projekt wird von den zum informellen Planungsverband zusammengeschlossenen Kommunen auf dem 1. Innovationstag Rheinisches Revier am 09.05.2015 vorgestellt. Das Gebiet des informellen Planungsverbandes entspricht in seinem Kern dem sog. „Innovationsraum Garzweiler“, einem der sieben Innovationsräume welche als Handlungsräume innerhalb der IRR benannt wurden. Im Rahmen des Landesprogramms „Innovationsregion Rheinisches Revier“ (IRR) soll das regionale Entwicklungspotential identifiziert, gebündelt und vernetzt werden, um daraus einen Mehrwert abzuleiten und bereits heute auf zukünftige Strukturveränderungen reagieren zu können. Ziel ist die Weiterentwicklung des Rheinischen Reviers zu einer Modellregion für die Energiewende.

 

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