Umsetzung des Wiederbepflanzungskonzepts nach Pfingststurm

Das Orkantief „Ela" richtete am Pfingstmontag 2014 auch in der Gemeinde Titz auf Friedhöfen und im öffentlichen Grün schwere Schäden an, viele Bäume wurden dabei beschädigt, umgeworfen und mussten beseitigt werden. Am 21. April 2015 wurde mit der Umsetzung der Wiederbepflanzung offiziell auf dem Friedhof in Hasselsweiler begonnen.


Schnell war klar, dass eine Ersatzbepflanzung einige Zeit in Anspruch nehmen und mit nicht unerheblichen Kosten verbunden sein würde. Neben den vom Land Nordrhein-Westfalen für Ersatzbepflanzung zugewiesenen Mitteln wurde daher auch zu Spenden für Bürgerbäume aufgerufen. Daher wurden auch im Entwurf des Haushaltsplans für 2015 Mittel bereitgestellt. Parallel gab es in Ortslage auch eigene (private) Aktivitäten zur Ersatzbepflanzung einer Straße (Jackerath) bzw. für den dortigen Friedhof (Opherten) mit politischen Vertretern.

Mit der Erarbeitung eines Wiederbepflanzungskonzepts für die gemeindeeigenen Friedhöfe und das öffentliche Grün wurde seitens der Gemeindeverwaltung zwar zeitnah begonnen, aufgrund von Langzeiterkrankungen und Personalausfällen durch Arbeitgeberwechsel geriet die Erstellung allerdings in Stocken und hinkte hinter dem gewünschten Zeitplan her.

Bürgermeister Jürgen Frantzen wandte sich deshalb im Wege der „Nachbarschaftshilfe“ an die RWE Power AG mit der Bitte zu prüfen, ob für die gemeindlichen Friedhöfe eine Unterstützung seitens des Unternehmens möglich sei.

Kurzfristig und unbürokratisch stellte die RWE Power AG mit Klaus Trompeter einen Garten- und Landschaftsingenieur aus ihrer Rekultivierungsabteilung zur Aufgabenbewältigung, der das Ersatzbepflanzungskonzept erarbeitet hat. Die RWE Power AG verfügt wegen der umfangreichen Begrünungs- und Rekultivierungsmaßnahmen über eigenes Personal für die Planung und Umsetzung von solchen Maßnahmen.

Klaus Trompeter bereiste mit Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung die Friedhöfe, nahm die Schäden in Augenschein und entwickelte ein Konzept, das mit heimischen Gehölzen eine sinnvolle (gut pflegbare und auch konfliktvermeidende) Wiederbepflanzung der Friedhöfe darstellt. In der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt der Gemeinde am 11. März 2015 stellte er das Konzept mit Prinzipskizzen (welche Bäume sollen in welcher Art und Weise gepflanzt werden) und Lageplänen der Friedhöfe (an welchen Standorten auf den Friedhöfen werden die Bäume gepflanzt) vor.

Auf der Basis dieses Konzeptes werden nun auf den Friedhöfen in Ralshoven, Ge-velsdorf, Titz, Kalrath, Rödingen, Ameln und Hasselsweiler insgesamt 88 Bäume ge-pflanzt. Für Mündt mit seinem naturdenkmalähnlichen Baumcharakter besteht, auch aufgrund der Initiative der Ortschaft, ein separates Bepflanzungskonzept, das diesen nahezu einmaligen Charakter wiederherstellen könnte. Die RWE Power AG hat sich zusätzlich bereit erklärt, die Hälfte der notwendigen Bäume (44 Bäume) der Gemeinde kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Am 21. April 2015 wurde nun mit der Umsetzung der Wiederbepflanzung offiziell auf dem Friedhof in Hasselsweiler begonnen. Hierbei dankte Bürgermeister Jürgen Frantzen Herrn Michael Eyll-Vetter, dem Leiter der Bergbauplanung und Rekultivierung der RWE Power AG, für die geleistete Nachbarschaftshilfe. Die Wiederbepflanzung der Friedhöfe wird dabei von der Baumschule Nicolin aus Grevenbroich (als Vertragspartner der RWE Power AG) durchgeführt.

Für das von der Gemeindeverwaltung entwickelte Wiederbepflanzungskonzept des öffentlichen Grüns werden mehr als 100 weitere Bäume gepflanzt, dies wird durch die Baumschule Thomas Schläger (Gut Burgfeld, Titz) ausgeführt. Der Abschluss der gesamten Wiederbepflanzung soll bis zu den Sommerferien abgeschlossen sein.

 

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