Barrierefreies Wohnen wird gefördert

Kreis Düren. Unabhängig vom Einkommen fördert das Land Nordrhein-Westfalen Umbaumaßnahmen zum barrierefreien Wohnen sowohl in Eigenheim als auch in Mietwohnung. Mit kleineren oder größeren Maßnahmen soll ein möglichst langer Verbleib in der gewohnten Umgebung erreicht werden. Zu den denkbaren Maßnahmen zählen etwa der Einbau einer bodengleichen Dusche oder von Haltegriffen, von breiteren Türen oder elektrischen Türöffnern. Auch Treppenlifte und Aufzüge sind förderfähig. Die Schaffung eines barrierefreien Zugangs kann ebenso gefördert werden wie der barrierefreie Umbau eines vorhandenen oder der Anbau eines neuen Balkons oder einer Terrasse.

Die Förderung erfolgt in Form eines Darlehens und beträgt 85% bzw. 80% der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten, höchstens 25.000 Euro pro Wohneinheit. Belaufen sich die Kosten für den Einbau eines Treppenliftes in einem Eigenheim zum Beispiel auf 12.000 Euro, so ergibt sich ein Darlehen von 10.200 Euro. Das Darlehen wird bei einer Laufzeit von 10 Jahren mit 0,5% verzinst. Neben der Verzinsung sind ein Verwaltungskostenbeitrag von ebenfalls 0,5% und ein Tilgungsbetrag von 2% zu entrichten. Der Auszahlungsbetrag des Darlehens beträgt 99,6%. Somit ergibt sich ein Zins- und Tilgungsbetrag von 306 Euro im Jahr oder 25,50 Euro im Monat. In Kombination mit energetischen Maßnahmen erhöht sich das Darlehen auf einen Höchstbetrag von 65.000 Euro pro Wohneinheit.

Weitere Infos gibt es im Kreishaus im Amt für Recht, Bauordnung und Wohnungswesen (Telefon 02421/22-2714 oder 22-2717).

 

Kontakt

Amt für Recht, Bauordnung und Wohnungswesen
Bismarckstr. 16
52351 Düren
Tel.: Telefon 02421/22-2714
E-Mail: 
 

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