Neue Windpotentialanalyse für die Gemeinde Titz

In der Gemeinde Titz gibt es insgesamt drei Windkraftkonzentrationszonen (Rödingen-alt, Rödingen-neu, Betgenhausen) mit einer Gesamtfläche von ca. 190 ha, die beiden neueren Zonen stammen aus 2012. Dabei müssen alle Windräder aufgrund eines Ratsbeschlusses einen Mindestabstand von 1.200 Metern zur nächsten Wohnbebauung einhalten. Aufgrund der konzentrierenden Wirkung der drei Zonen können im übrigen Gemeindegebiet nicht gegen den Willen der Gemeinde Titz Windenergieanlagen errichtet werden (also keine „Verspargelung“ mehr eintreten). In der Vergangenheit haben immer wieder potenzielle Investoren von Windenergieanlagen das Interesse geäußert, weitere Windenergieanlagen im Gebiet der Gemeinde Titz aufzustellen, allerdings auf Entfernungen von 800–1.000 Meter zur Wohnbebauung, was die Gemeindeverwaltung mit Hinweis auf den Ratsbeschluss immer abgelehnt hat.

 

Da praktisch alle umliegenden Kommunen (Linnich, Jülich, Niederzier) derzeit Planungen für Windenergieanlagen auf ihrem Gemeindegebiet betreiben, hat die Verwaltung der Kommunalpolitik vorgeschlagen, eine neue Windpotentialanalyse erstellen zu lassen, um die Rechtssicherheit (insbesondere für die Mindestentfernungen) der bestehenden Konzentrationszonen überprüfen zu lassen, denn seit ihrer Entstehung haben sich viele (vor allem juristische) Rahmenbedingungen verändert. Diese Analyse ist inzwischen erstellt worden und hat erfreulicherweise ergeben, dass die bisherigen drei Konzentrationszonen von ihrer Lage und Ausdehnung her grundsätzlich rechtssicher sind und das bisherige Planungskonzept für die Konzentrationszonen als in sich schlüssig bezeichnet werden kann.

 

Zusätzlich ergibt sich aus der Analyse eine Möglichkeit, östlich/südöstlich der Ortslage Jackerath (hinter dem neuen Autobahnkreuz Jackerath) eine kleinere Fläche für maximal zwei Windenergieanlagen nutzbar zu machen. Die Fläche könnte aufgrund der Vorbelastungen durch Braunkohletagebau, Infrastrukturtrassen (A44n), günstiger Lage zu den nächst gelegenen Siedlungen (östlich davon, d.h. kein Schattenwurf und geringere Lärmbelastung aufgrund der Windrichtung) sowie günstiger (Wind-)Ertragsprognose in Ergänzung zu den vorhandenen Zonen zur Ausweisung als Konzentrationszone empfohlen werden. Im Landschaftsbild würde die Zone im räumlichen Zusammenhang mit dem Windpark der Stadt Bedburg (Entfernung ca. 500m) gesehen werden können.

 

Der Rat der Gemeinde Titz hat daher die Verwaltung beauftragt, die Machbarkeit einer solchen kleinen Konzentrationszone in jeder Hinsicht zu überprüfen.

 

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